Landsitz Sparrenberg
Zum Rundgang Ortsgeschichteweg
Mit der ersten Erwähnung wird also erstmals in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ein Orts- und Hofbezeichnung aufgeführt. 662 erwarb der bekannte Orientalist und Theologe Dr. Johann Heinrich Hottinger-Ulrich (1620 - 1667) das Sparrenberg Gut. Durch die Heirat im Jahr 1744 von Tochter Anna Hottinger (1724 - 1806) mit Hans Heinrich Landolt (1721 - 1780) kam das Land- und Rebgut Sparrenberg in die Familie Landolt aus der Stadt Zürich, in deren Besitz es sich bis zum Verkauf im Jahr 1970 an die Gemeinde Unterengstringen befand. Seit 1985 befindet sich der Landsitz Sparrenberg wieder in Privatbesitz, jedoch unter Schutz der Gebäude durch die Kantonale Denkmalpflege. Es folgten mehrere Renovationen und Umbauten.
Im Jahr 1757 wurde der alte Bau von Hans Heinrich und Anna Landolt abgerissen und ab 1758 (Bau des Fundamentes) bis schliesslich ins Jahr 1761 neu mit einem grösseren Grundriss erbaut, wie es sich heute präsentiert. Hierzu wurde eine genaue Buchhaltung über Einnahmen, Ausgaben, Bauvorgang, Kosten und über die Handwerker geführt, welches sich bis heute erhalten hat und eine einzigartige Bedeutung über Zürcher Privatbauten im 18. Jahrhundert darstellt.