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Franken-Alemannengräber

In diesem Gebiet an der Rebhaldenstrasse / Sparrenbergfussweg wurde auch das grösste Gräberfeld im Limmattal aus der Zeit der Franken und Alemannen gefunden. Der sehr selten in der Schweiz gefundene fränkische Ango (=Wurfspiess) zeigt, das Unterengstringen vor der alemannischen Einwanderung durch die adligen Ober-Mittelschichtzeigt der Franken sehr früh durch die Germanen besiedelt wurde.

530 begann eine fränkische Siedlungswelle aus Südwestdeutschland den Flüssen entlang vom Rhein, der Aare (Zurzach) und der Limmat (Baden) flussaufwärts bis in unser Gebiet rechts der Limmat. Dies waren vor allem Vertreter der fränkischen Führung zur Sicherung der Herrschaft.

In dieser ersten Siedlungswelle (Völkerwanderung) im 6. / 7. Jahrhundert wurden Dörfer vor allem mit dem Sippennamen und der Endung «-ingen» gegründet. Engstringen, alemannisch Engstelingon, dürfte vom alemannischen Personennamen Engstilo herrühren, das von "Gnade/Gunst" abzuleiten ist.

Der Fund von rund 90 Gräbern weist auf eine nahegelegene Siedlung hin. Leider ist nicht genau feststellbar, wo sich diese fränkische / alemannische Siedlung in der Nähe des gefundenen Gräberfeldes in Unterengstringen befand. Normalerweise befinden sich die Grabungsstätten der Franken / Alemannen aber oberhalb einer Siedlung und weniger als 400m davon entfernt.