Fähre Kloster Fahr
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Bereits im Jahr 1040 wird eine Burg Fahr genannt. Da wurde ein Geschlecht mit Namen "Vare" bei Handlungen vom Domherrn am Bistum Strassburg, Kanzler Hunfried aus der Familie der Mömpergard (Vorfahren der Regensberger Dynastie), in einer Schenkungsurkunde genannt. 1044 entstand erneut eine Vergabungsurkunde (Hunfried-Urkunde) im Domstift in Strassburg wo Ebbo und Adalbero de Vare als Zeugen genannt wurden. Dieses Geschlecht Vare / Faar wurde auch im Zusammenhang als Ministerialenfamilie (Dienstadelige) der Regensberger Freiherrn genannt.
Die Ersturkunde vom Kloster Fahr aus dem Jahr 1130 erwähnte aber kein Fährrecht. Ein Fährmann wurde erst urkundlich im Jahr 1569 beim Kloster Fahr erwähnt. 1697 wurde ein Lehensbrief (in den Diensten des Kloster Einsiedeln) für das ehrenamtliche Amt des Fährmanns zu Fahr besiegelt mit Regeln für das Leben im Fährhüsli. 1845 war das Ende vom Fährbetrieb wegen Inbetriebnahme der neuen Limmatbrücke etwas Limmataufwärts.
Seit dem 18. Mai 1980 wurde nach 135 Jahren wieder eine Fähre über die Limmat in Betrieb genommen. In den Sommermonaten (von Karfreitag bis zum eidgenössischen Bettag) jeweils am Sonntag wird diese Fähre betrieben. Im Mai 2000 wurde ein neues Fährboot eingeweiht, das wieder auf den Namen "Mauritius" getauft wurde.